Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Mit diesem Spruch von Herrmann Hesse möchte ich den heutigen Blog eröffnen. Aber nicht nur Zauber ist es, etwas neues zu schaffen und daran teilzuhaben. Da schwingt auch Angst und Respekt mit. Wie werden meine Leser es finden? Werden sie lachen, oder einfach nur weiterklicken. Werde ich überhaupt jemanden finden der es lesen will? Ja, verdammt, ich hab schiss! Früher war alles einfacher. Ich hab einfach so vor mich hingeblubbert. Mein Herz auf der Zunge getragen. Egal ob jemand meine Meinung hören wollte oder nicht. Eine sehr unbequeme Persönlichkeit. Für junge Menschen ist das normal und erwünscht. Aber für Mütter und Arbeiter ist es verboten. Keiner möchte wissen, wie man den Chef findet. Außer man findet ihn super. Positives Lob geht immer. Aber wehe man ist unbequem. Hat eine eigene Meinung oder gar eine andere Sichtweise. Das hat mir schon viel Ärger eingebrockt.

Aber wenn man mich zähmt, mir den Mund verbietet, mich einsperrt und unterjocht, dann werde ich biestig. Erst schlage ich wild um mich, beiße und schreie. Wenn mir dann die Kraft ausgeht, dann werde ich still. Und irgendwann sitze ich teilnahmslos in der Ecke und lasse alles geschehen. Bis zu dem Tag, der anders ist. Es knistert wie bei einem Gewitter, ich stehe unter Strom, und möchte mich mitteilen. Da ist etwas, das mich fasziniert, mich rausholt. Ein etwas oder ein jemand. Eine Begebenheit, die mir Mut macht, die mich verzaubert und zum Handeln zwingt. Und wieder stehe ich auf, plappere wild und tue was ich immer tue: ich rede. Ich schreibe, ich versuche den Menschen um mich herum etwas von dem Zauber abzugeben. Diese armen Blinden sehen nicht wie schön die Welt da draußen ist. Elektrisiert und voller Tatendrang fange ich dann etwas neues an. Wie in diesem Fall, diesen Blog hier.

Ich bin ein Meister der Zweideutigkeiten. Manchmal so schlimm, dass es mir selbst nicht auffällt. Es rutscht mir einfach so raus. Und mein Kopf quillt über vor Gedanken, Witzen, Sprüchen und anderem Textunsinn. Deshalb lag es nahe den Blog wieder ins Leben zurück zu holen. Ich verspreche, die weiteren Bog-Einträge werden lustiger. Derzeit bin ich etwas im Stress. Aber ab nächster Woche ändert sich das. Dann lege ich richtig los! Ich nehme dann den ersten und den letzten Tag: Montag und Freitag. Montags soll es eine Geschichte sein, während ich Freitag bloggen möchte. Böse, lustig, sarkastisch, ehrlich. Na, mal sehen wie das so wird.

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