Wie kann man nur Bohne heißen?

Als ich noch zur Schule ging, hatten alle meine Freundinnen einen Spitznamen. Oder zumindest einen Kosenamen, den ihre Eltern immer riefen. Ich hatte sowas nicht. Ich wollte aber immer einen. Also erwartete ich von den Männern die meinen Weg kreuzten, dass sie mir einen geben würden. Das taten sie aber nicht. Oder zumindest nicht zu meiner Zufriedenheit.

Schatz, Liebling, Süsse, Kleines. So heißt doch jeder. Ich wollte doch etwas besonderes sein. Eines Tages ärgerte mich eine Freundin und nannte mich Besen. Nun, das war zwar ein Spitzname, aber der war gemein und setzte sich zum Glück nicht durch. Als ich mit dem Motorrad fahren anfing, hatten alle Biker total coole Namen: Schillie, Breiti, Terror, Motte, usw. Ich wollte auch dazu gehören, deshalb überlegte ich mir auch einen.

Mit meinen Kawasaki-grünen Haaren lag ein farblicher Name sehr nahe. Mein damaliger Freund war kein Romantiker. Deshalb verpasste er mir den Namen Bohne. Passt aber irgendwie zu mir. Ich bin kein Mädchen. Eher zartbitter, als süß. Ich bin immer anders als andere vermuten. Gnadenlos ehrlich und extrem sarkastisch.

Was kannst Du von diesem Blog erwarten?

  • Fantastische Geschichten, großartig erzählt. Eben auf meine Weise. Zum Schmunzeln oder laut loslachen. Erstunken und erlogen, oder ist da doch was Wahres dran? Lasst Euch in meine Welt entführen, und seht sie durch meine Augen.
  • Sarkastische, gesellschaftskritische Aussagen über Menschen, Politik und Weltgeschehen. Jeder hat seine Meinung. Zum Glück darf man die immernoch laut sagen oder pressefreiheitsmässig vertreten. Folgt mir auf dem Weg die Welt und die Menschen zu verstehen – oder halt auch nicht.

Ich verspreche, ich werde nie absichtlich jemanden denunzieren, verletzen oder lächerlich machen. Persönliche Freiheit ist für mich das Wichtigste. Trotzdem lasse ich mir den Mund und meine eigene Meinung nicht verbieten. Meine Beiträge sind persönich. Kurz oder lang, trotzdem kein Manifest für die Zukunft der Welt. Ich bin ja kein Politiker. Ich will weder eine neue Religion begründen, noch hirnlose Follower.

Damit du beginnen kannst, haben wir hier einige Fragen an dich. (WordPress)

  1. Warum führst du ein öffentliches Blog und kein persönliches Tagebuch?
    1. Weil ich mutig genug bin, jemandem meine Meinung persönlich zu sagen, und nicht hinter vorgehaltener Hand oder dem Rücken rumlästere.
  2. Über welche Themen möchtest du schreiben?
    1. Vor allem möchte ich Geschichten erzählen. Kurze oder lange, phantastische, erfundene oder selbst erlebte. Ich hab so viel im Kopf, dass es doch möglich sein müsste, damit einen wöchentlichen Blog zu füllen.
  3. Mit wem möchtest du über dein Blog in Kontakt kommen?
    1. Alle die gerne lesen, eine eigene Meinung haben und mitdenken können.
  4. Wenn dein Blog im kommenden Jahr erfolgreich ist: Was möchtest du erreichen?
    1. Muss man denn immer was erreichen wollen? Reicht es nicht einfach Menschen zum lachen zu bringen, oder sie nachdenklich zu machen?

Dies sind keine starren Fragen. Das Schöne an einem Blog ist, dass er sich ständig entwickelt, je nachdem, was wir lernen oder wem wir begegnen. Es ist jedoch gut zu wissen, wo und warum man diesen Blog begonnen hat. Und darüber hinaus kann man durch die Formulierung seiner Ziele weitere Inspirationen erhalten.

Anne Lamott, Autorin eines tollen Buchs zum Thema Schreiben, sagt, dass du dir selbst die Erlaubnis geben musst, einen „ersten schlechten Entwurf“ zu verfassen. Nun, zumindest möchte ich keinen ersten schlechten Eindruck hinterlassen, denn sowas bekommt man so schnell nicht wieder weg!

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